Navigation
Benutzeranmeldung

Blutegel

Eine seit dem Mittelalter bekannte Therapie ist die Blutegeltherapie.
In der Tiernaturheilkunde eine unverzichtbare Therapie.
Der zur Familie der Ringelwürmer gehörende Egel kann bis zu 27 Jahre alt werden.
Früher war der Blutegel in den meisten Bächen zu finden. Heute ist er aufgrund der Wasserqualität kaum noch anzutreffen.
Zu Therapiezwecken werden die Egel aus speziellen Blutegelzuchten verwendet, um eine Infektionsquelle von der vorherigen Blutmahlzeit auszuschließen.
Was bewirkt der Blutegel?
Der Speichel des Blutegels besteht aus vielerlei unterschiedlicher Substanzen, die noch nicht alle erforscht sind. Die Hauptbestandteile sind Hirudin und Caldin, beides Blutgerinnungshemmer. Nach einem Blutegelbiss blutet die Wunde bis zu 2-3 Stunden leicht nach. Pro großem Egel verliert ein tierischer Patient jedoch nicht mehr als ein Schnapsglas voll Blut (10 ml). Dieser stetige Blutverlust aktiviert das Immunsystem, da der Körper ein Eindringen von Fremdkeimen verhindern möchte. Aber auch „Abfälle“ aus dem Körper werden hierbei beseitigt.
Ein weiterer Bestandteil des Speichels ist Eglin. Dieser Stoff lindert Schmerzen und Entzündungen.
Indikationen im Tierbereich sind vor allem:
Arthrose, HD, Spat (der Kalzium-Stoffwechsel wird positiv beeinflusst), Blutergüsse, Verspannungen, Schmerzzustände im Bewegungsapparat (Bandscheibenprobleme), Zerrungen, Hufrehe.
Wie lange saugt ein Egel?
Ein Egel kann bis zu einer Stunde saugen. Mit seinen bis zu 90 Zähnen beißt er sich sternförmig durch die Haut, bleibt bis zum Ende seiner Mahlzeit am Wirt haften. Nach Ende der Mahlzeit hat der Egel das doppelte bis dreifache seines ursprünglichen Umfangs. Ist er satt, läßt er sich fallen.

Kann ein Blutegel Krankheiten übertragen?
Da ein Egel aus speziell kontrollierten Zuchten stammt, vor der Therapie noch nie an einem Tier gesaugt hat, ist eine Krankheitsübertragung unmöglich. Jeder Blutegel wird nur ein einziges Mal am Tier angesetzt.
Einen Keim jedoch kann der Egel in seltenen Fällen übertragen. Dieser ist im Speichel vorhanden. Dabei handelt es sich um den Keim Aeromonas hydrophila. Dieser kann an der Biss-Stelle eine kurzzeitige Rötung und Juckreiz verursachen.
Kontakt
Am Stahlbrunnen 7
97708 Bad Bocklet
09708 / 70 43 47
| Fax: | 03212 / 7043477 |
| E-Mail: | thp-back(at)gmx.de |
Methoden
- Homöopathie
- Bachblüten
- Akupunktur
- Zahnbehandlung für Pferde
- Farblichttherapie